Autor: Hans Caastorb (Seite 4 von 4)
Als Wiener zuerst Wirtschaftsjournalist, dann 2 Jahre in Ägypten Tauchlehrer und seit 13 Jahren in der Schweizer Webbranche. Liebt Theater, Bücher und Musik am liebsten klassisch.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs hat der Orientalist und Diplomat Max von Oppenheimer eine größenwahnsinnige Idee: Eine deutsche Expedition von Istanbul nach Kabul. Noch nie haben Deutsche die Route durch die große Salzwüste Kawir gewagt. In Kabul sollen sie den Emir von Afghanistan und die Stämme der Patschunen zum Dschihad anstacheln und die ungeliebten britischen Kolonialmächte destabilisieren. In Istanbul startet eine Gruppe Abenteurer auf einen Weg ins Ungewisse. Im Gepäck haben sie Waffen, einen Generator, eine Funkanlage, Geld und 10.000 Flugblätter. Kopetzky erzählt mit Hilfe vieler historischer Details, wie die Wüste die Mitglieder des Unternehmens an ihre mentalen und physischen Grenzen bringt.
Erik Brynjolfsson und Andrew Mcafee zeichnen in ihrem Buch The Second Machine Age einen Bogen von der ersten technischen Revolution hin bis zum letzten Stand der technischen Entwicklungen und darüber hinaus.
Du liest The Second Machine Age und nach den ersten Kapiteln wird es dir wieder bewusst. Wir leben in einer Zeit der explosionsartigen, technischen Entwicklungen, ganz anders als alle Generationen vor uns. Die zweite industrielle Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts war die physische Variante eines Aufschwungs. Unsere Generation erlebt eine gigantische, informationstechnologische Entwicklung. Die Auswirkungen auf die Zukunft sind nicht nicht absehbar. Weiterlesen
Die Verleihung des Nobelpreises ist der Höhepunkt in dem Krimi von Andreas Eschbach. Es geht um Erpressung, Entführung und Industriespionage. Wir erleben hautnah den grössten Skandal in der Geschichte des Nobelpreises. Eschbach würzt die Handlung mit einer Brise Fatalismus, schmeckt sie mit Verschwörungstheorien ab und serviert ein überraschendes Ende.
Holzfällen von Thomas Bernhard ist eine Liebeserklärung an Österreich, das Burgtheater, an Wien und seine Menschen. Sprachgewaltig schimpft Bernhard in seinem Buch über Wien und seine Menschen.
Während alle auf den Schauspieler warteten, der ihnen versprochen hatte, nach der Aufführung der Wildente gegen halb zwölf zu ihrem Abendessen in die Gentzgasse zu kommen, beobachtete ich die Eheleute Auersberger genau von jenem Ohrensessel aus, in welchem ich in den frühen Fünfzigerjahren beinahe täglich gesessen war und dachte, dass es ein gravierender Fehler gewesen ist, die Einladung der Auersberger anzunehmen… 1 Weiterlesen
- Bernhard, Thomas: Holzfällen. Eine Erregung. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1992, S. 1 ↩















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