Autor: Hans Caastorb (Seite 3 von 4)
Als Wiener zuerst Wirtschaftsjournalist, dann 2 Jahre in Ägypten Tauchlehrer und seit 13 Jahren in der Schweizer Webbranche. Liebt Theater, Bücher und Musik am liebsten klassisch.
In seinem Buch Das Jahrhundert verstehen. 1917-1989. Eine universalhistorische Deutung erklärt Dan Diner das vergangene Zeitalter über sich verschränkende Deutungslinien. 1999 erstmals veröffentlicht und 2015 wieder aufgelegt, ist das Buch an Hand der derzeitigen Ereignisse in und rund um Europa brandaktuell. Es legt tiefe ethnisch-topographische Konfliktlinien aus dem 19. Jahrhundert frei, die wieder aufzubrechen drohen und weist auf historische Kontinuitäten hin, die prognostisches Potential aufweisen.
In Europa wurden im letzten Jahrhundert 80 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertriebenen. Jan M. Piskorski zeigt in seinem Buch Die Verjagten an Hand von breiter Quellen- und Literaturbasis eine Geschichte dieser Flüchtlinge. Ein erschütterndes Standardwerk für jeden Europäer, der sich in Anbetracht der aktuellen Syrien-Flüchlingskrise mit der Geschichte der Vertreibungen in Europa auseinandersetzen möchte.
Eine Liebesgeschichte. Eine Gesellschaft ohne funktionierendes Rechtssystem. Eine Diktatur, die auf Willkür basiert. Ungerechtigkeit. Todesangst. Flucht. Isabel Allende packte das alles in den wunderbaren Roman Von Liebe und Schatten.
Paul Lendvai, einer der wichtigsten Journalisten Österreichs, gibt uns den Blick hinter die Kulissen der Macht frei. Wir erleben die letzten 50 Jahre österreichische Politik aus einem sehr persönlichen Blickwinkel.
Hugo Portisch erzählt in seiner Biographie Aufregend war es immer von seinen Erlebnissen als Journalist. Es ist unglaublich spannend zu lesen, was Portisch alles erlebt hat. Sein Leben lang war er auf der Suche nach Hintergründen – mit Engagement, Hartnäckigkeit und Witz.
Zwölf Jahre hat der Verleger auf dieses Buch warten müssen. Portisch fiel es schwer über sich selbst zu schreiben. Bisher war es immer das „Ich“ als Berichterstatter, das erzählt hatte. Jetzt sollte er über sich selbst schreiben. Im Vorwort fragt sich Portisch schelmisch, ob man überhaupt über sich selbst schreiben kann. Und jetzt hat er es doch getan. Weiterlesen














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