Schlagwort: geschichte
Erich Rietenauer hinterließ mit seinen Memoiren Alma, meine Liebe eine wunderbare Sammlung von Anekdoten und persönlichsten Erlebnissen aus dem Umkreis der „Feme Fatale“ Alma Mahler-Werfel. Im Alter von acht Jahren verbrachte er zwischen 1931 und 1938 viel Zeit im Umfeld des Alma-Clans. Alma Maler-Werfel lebte zu dieser Zeit in der Ast Villa auf der Hohen Warte in Wien. Der junge Erich machte Photos und sammelte Autogramme von Berühmtheiten wie Thomas Mann, Wilhelm Furtwängler, Max Reinhard, Alban Berg, Gerhard Hauptmann oder Carl Zuckmayer. 70 Jahre später im Alter von 82 Jahren schrieb Erich Rietenauer seine Erinnerungen nieder.
Was passierte in Deutschland zwischen den beiden Weltkriegen? Kaiser Wilhelm II. dankte ab. 1919 fand die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung statt. Frauen erhielten erstmals das Wahlrecht und Arbeiter den Acht-Stunden-Tag. Doch die erste Demokratie Deutschlands kämpfte von Anfang an um ihr Überleben. Was waren die Gründe für ihr Scheitern? Wie kam Hitler an uneingeschränkte Macht? Hätte Hitler verhindert werden können? Und wie kam es zu dem Namen „Weimarer Republik“? Die Spiegel-Redakteure Uwe Klußmann und Joachim Mohr beantworten in einer Zusammenstellung von Spiegel-Artikeln viele offene Fragen zu dieser Zeit.
In seinem Buch Das Jahrhundert verstehen. 1917-1989. Eine universalhistorische Deutung erklärt Dan Diner das vergangene Zeitalter über sich verschränkende Deutungslinien. 1999 erstmals veröffentlicht und 2015 wieder aufgelegt, ist das Buch an Hand der derzeitigen Ereignisse in und rund um Europa brandaktuell. Es legt tiefe ethnisch-topographische Konfliktlinien aus dem 19. Jahrhundert frei, die wieder aufzubrechen drohen und weist auf historische Kontinuitäten hin, die prognostisches Potential aufweisen.
Paul Lendvai, einer der wichtigsten Journalisten Österreichs, gibt uns den Blick hinter die Kulissen der Macht frei. Wir erleben die letzten 50 Jahre österreichische Politik aus einem sehr persönlichen Blickwinkel.
Hugo Portisch erzählt in seiner Biographie Aufregend war es immer von seinen Erlebnissen als Journalist. Es ist unglaublich spannend zu lesen, was Portisch alles erlebt hat. Sein Leben lang war er auf der Suche nach Hintergründen – mit Engagement, Hartnäckigkeit und Witz.
Zwölf Jahre hat der Verleger auf dieses Buch warten müssen. Portisch fiel es schwer über sich selbst zu schreiben. Bisher war es immer das „Ich“ als Berichterstatter, das erzählt hatte. Jetzt sollte er über sich selbst schreiben. Im Vorwort fragt sich Portisch schelmisch, ob man überhaupt über sich selbst schreiben kann. Und jetzt hat er es doch getan. Weiterlesen














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